Die ägyptische Stadt Hurghada gehört zwar zu den beliebtesten Reisezielen Ägyptens, allerdings kann sie nicht gerade als Spiegelung der ägyptischen Kultur bezeichnet werden. Bei Hurghada handelt es sich um eine Touristenhochburg, die sich überwiegend mit der Zufriedenstellung aller Gäste befasst, die Kultur des Landes kommt in der Stadt jedoch zu kurz. In der Stadt treffen sich jedes Jahr bis zu einer Million Urlauber aus Deutschland, Russland und teilweise auch England. Die Schönheit Ägyptens geht in Hurghada völlig unter, da es zu viele Tourismusanlagen und riesige Hotelkomplexe gibt, die aus der Stadt mehr und mehr einen Ort ohne Gesicht machen.
In
Hurghada gibt es viel mehr Touristen als Einheimische, so dass die Kultur Ägyptens an diesem Ort völlig unterdrückt wird. Durch die Hotelbauten und die vielen, für Tourismus geeigneten Strände, ist kaum noch etwas von der ursprünglichen Stadt Hurghada übrig geblieben. Sehenswürdigkeiten bietet diese Stadt kaum, Boutiquen, Einkaufszentren und riesige Hotelkomplexe gibt es jedoch zu Hauf. Investoren aus Europa, Amerika und Arabien haben es sich zum Ziel gemacht, aus der einst natürlichen Stadt Hurghada eine tourismusorientierte Einnahmequelle zu machen.
Wer einen
Urlaub in Ägypten zum kennen lernen verschiedener Lebensweisen der Ägypter nutzen möchte, ist in Hurghada definitiv am falschen Ort. Was hier vorzufinden ist, gleicht eher wie eine Kopie der Tourismusinsel Mallorca, mit dem ursprünglichen Ägypten hat Hurghada wenig zu tun. Deutlich wird dieser Umstand auch in den zahlreichen Supermärkten der Stadt. Wer hier auf ägyptische Köstlichkeiten hofft wird nicht fündig werden, da in den Supermärkten Hurghadas fast ausschließlich deutsche, amerikanische und englische Produkte angeboten werden, eben jene Produkte die Touristen von zu Hause kennen.